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Hilfe, dem Weihnachtsmann wird es zu eng!

Hilfe, dem Weihnachtsmann wird es zu eng wird!

Wie kann das sein, dass das Weihnachtsfest jedes Jahr aufs Neue wie am Schnürchen läuft? Viele glauben, da wären Zauberelfen am Werk oder ein magisches Weihnachtswunder würde über die Welt fallen. Und der Weihnachtsmann würde den ganzen Rest des Jahres im Liegestuhl sitzen und Cocktails schlürfen.

Weit gefehlt. Es ist jedes Jahr harte Arbeit, damit alle fit für diese anstrengende Zeit sind, alles perfekt geplant und organisiert ist und die Guetzli in den benötigten Mengen gebacken und liebevoll verpackt sind. Dazu setzt sich jedes Jahr im September das Weihnachtskomitee zusammen und entwirft den grossen Plan für die darauffolgende Advents- und Weihnachtszeit.

Da werden Trainingseinheiten für die weihnachtsfreie Zeit des Jahres geplant: Zum Beispiel das Intervall-Training für die Rentiere mit abschliessendem Wettbewerb – nur, wer diesen besteht, wird Teil der Mannschaft. Das jährliche Training im Gewichtheben für die Elfen, dem sie sich aber immer entziehen, da sie lieber ihre Zauberkräfte einsetzen. Und dann noch das jährliche Schornstein-Training für den Weihnachtsmann.

Dieses Jahr hat er im Komitee durchsetzen können, dass er während des Sommers nicht trainieren, sondern nur auf sein Gewicht achten muss.  Allerdings wiesen die Rentiere daraufhin, dass seine Geschmeidigkeit, mit der er durch den Kamin in die Weihnachtsstuben hinabgleitet, für die gesamte Zeitplanung sehr wichtig sei und dass sie keine Lust hätten, schneller zu laufen, nur weil er mehr Zeit fürs Verteilen der Geschenke bräuchte. Und als Frontmann der Weihnachtsmannschaft solle er schliesslich auch eine gute Figur machen.

Dann ist es endlich so weit. Die letzte Trainingseinheit vor der grossen Bescherung steht bevor. „Ob das wohl gut geht?“, zweifelt der Weihnachtsmann heimlich. Der rote Mantel, der so gar nicht mehr passt und das missglückte Schlittschuhlaufen. Vielleicht hätte er doch auf ein oder zwei Guetzli verzichten sollen. Das schlechte Gewissen plagt ihn, aber noch mehr plagt ihn die Sorge, dass er sich vor dem gesamten Weihnachtskomitee blamieren könnte.

Am Eingang des Rauchabzugs stehend, atmet er tief aus, damit der Bauchumfang noch ein paar Zentimeter abnimmt. Die Elfen haben sich bereits im simulierten Wohnzimmer versammelt und stoppen die Zeit. Kopf voraus taucht er in den Schlot ein. Den ersten Meter rutscht er fast mühelos hinunter. „Geht doch“, denkt er gerade als es sich plötzlich um seinen Bauch herum zu eng anfühlt und nichts mehr voran geht. Er kann die Beine noch in der Luft bewegen. Da kommt ihm ein unangenehmer Gedanke. „Ich muss wohl feststecken.“ Die Elfen scheinen sein Rufen nicht zu hören. Er wartet noch eine Weile. Irgendwann werden sie schon nach ihm suchen.

Doch niemand kommt und keiner hört seine Hilferufe. Zu allem entschlossen, um aus dieser misslichen Lage befreit zu werden, drückt er den Notrufknopf an seiner neuen Wunder-Uhr. Im Nu ist er mit der Notrufzentrale verbunden und spricht mit einem freundlichen Helfer. Dieser ist zwar etwas verwundert als der Weihnachtsmann ihm seine Lage schildert, kümmert sich jedoch sofort um Hilfe.

„Aber bitte ohne grosses Aufsehen zu verursachen.“ Das ist dem Weihnachtsmann dann doch sehr wichtig. Er ist sehr froh, dass es so schnell geht, denn gemütlich sind Schornsteine nicht. Jetzt brauchte er nur noch einen Plan B für die Geschenke-Verteilung, denn ihn wird dieses Jahr keiner mehr durch den Kamin kriegen.

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